Sicherheit und Qualität

Für unsere Kunden ist das Beste gerade gut genug. Deshalb wenden wir besondere Sorgfalt bei der Auswahl der Zutaten und der Herstellung an, um gesunde, nährstoffreiche und schadstoffarme Naturkost herzustellen.

Konsequent kontrolliert biologischer Anbau
Unsere Produkte stammen zu 100 % aus kontrolliert biologischem Anbau und zum größten Teil aus organisch biologischem Anbau.

Zutaten aus biologischer Erzeugung bieten ein hohes Maß an Sicherheit. Der Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen und Saatgut ist strengstens verboten. Nicht erlaubt im ökologischen Landbau sind insbesondere auch chemische Düngemittel und Pflanzenschutzmittel wie z.B. Insektizide, Herbizide, Fungizide etc. Stattdessen setzt der/die Bio-Landwirt/in organische Düngemittel wie Kompost und Mist ein, macht sich die nährstoffsammelnden Eigenschaften bestimmter Pflanzen (Leguminosen) zu nutze und beachtet die Fruchtfolge. Die chemische Keule ersetzt er/sie durch eine Auswahl widerstandsfähiger Pflanzensorten, Vermeidung von Monokulturen sowie der Förderung von natürlichen Schädlingsfeinden, wie beispielsweise Vögel und Marienkäfer.

Die Regeln des biologischen Anbaus sind europaweit verbindlich in der EG-Bio-Verordnung (Verordnung 2092/91) festgeschrieben. Die Einhaltung dieser Richtlinien wird von unabhängigen Kontrolleuren mehrmals im Jahr überprüft. Dabei hat die Kontrolle der landwirtschaftlichen Erzeugung den Betrieb als Ganzes im Blick. Sie beginnt beim Einkauf des Saatgutes und erstreckt sich bis hin zur Lagerung des Fertigproduktes, welches als Zutat für unsere Produkte dient.

Qualitätskontrolle: vom Feld bis zum fertigen Produkt
Qualitätskontrolle und -sicherung stehen für einen Naturkosthersteller an aller erster Stelle. Bevor ein Erzeugnis den Betrieb verlässt, muss es einer Vielzahl von Kontrollen unterzogen werden. Erst wenn die Sorgfalt der Herstellung und die Transparenz vom Bauern bis zur fertigen Naturkost überprüft worden ist, wird die Zubereitung etikettiert und verpackt.
BiolandBio-Siegel

Unsere Qualitätskriterien für Natur- und Babykost
Zutaten aus kontrolliert ökologischem Landbau sind die Grundlage für alle unsere Produkte. Die Einhaltung der EG-Bio-Verordnung und der Bioland-Richtlinien werden von unabhängigen Kontrolleuren mehrmals im Jahr überprüft. Darüber hinaus unterliegt jeder Babykosthersteller den Vorgaben der deutschen Diätverordnung. Obwohl diese Verordnung eines der weltweit strengsten Lebensmittelgesetze darstellt, gehen unsere betriebsinternen Anforderungen an Babykost z.B. in Bezug auf Schadstoffe z.T. noch weit über die Forderungen der Verordnung hinaus. Denn Babykost – das Sortiment für unsere Kleinsten – ist nach wie vor eines unserer Schwerpunkte und hat unsere intensive Qualitätsarbeit in den zurückliegenden Jahren deutlich geprägt.
Für jede Zutat werden eine Vielzahl von wertgebenden Kriterien – neben Schadstofffreiheit sind dies z.B. spezifische Nährstoffgehalte, Sauberkeit usw. - festgelegt und in Spezifikationen und Prüfprotokollen festgeschrieben. Diese bilden die Grundlage für die Prüfung der Ware.

Entwicklung
Qualitätssicherung beginnt bereits mit der Entwicklung. Jedes neue Produkt wird nach aktuellen ernährungsphysiologischen Erkenntnissen durch unsere Ernährungswissenschaftler entwickelt. Neben der Verwendung hochwertiger Zutaten sind auch die weitgehende Vollwertigkeit der Zutaten und die einfache Zusammensetzung der Produkte von großer Bedeutung.

Nährstoffanalysen, Lagertests, um Veränderungen erkennen zu können und natürlich die Prüfung durch erfahrene Verkoster sind dann erste Maßnahmen, bevor eine Zubereitung überhaupt in größeren Mengen hergestellt wird. Unsere lange Erfahrung in der Herstellung von Natur- und Babykost garantiert ein entsprechend sinnvoll zusammengesetztes Produkt.

Rohwaren
Der Schwerpunkt unserer Qualitätsarbeit liegt bei den Rohwaren. Der biologische Landbau verzichtet auf Pflanzenschutzmittel und synthetische Düngemittel. Damit werden keine zusätzlichen Schadstoffe in Böden und Lebensmittel eingebracht. Die Bauern werden regelmäßig von den Anbaukontrolleuren auf die Einhaltung der Richtlinien überprüft und können sich bei Problemen an die jeweiligen Beratungsringe oder Berater wenden. Für die Erzeugung von Babykost reicht das jedoch noch nicht aus. Weitere Maßnahmen und Kontrollen sind erforderlich:

So z. B. die Auswahl der geeigneten Böden für die Aussaat. Diese müssen auf Schwermetalle und Pestizide geprüft werden, ihre Lage an stärker befahrenen Straßen und Industrieanlagen muss ausgeschlossen sein. Auch in Hinsicht auf eine möglichst geringe Anreicherung mit Nitrat werden bestimmte Bodentypen ausgewählt. Somit werden nur die besten Anbauflächen freigegeben.

Während des Wachstums der Pflanzen wird darauf geachtet, dass durch geeignete Maßnahmen in Bezug auf Düngung, Erntezeit und Ernteverfahren eine Anreicherung von Nitrat in der Pflanze weitgehend verhindert wird.

Bei der Ernte erfolgt dann eine eingehende Kontrolle sowohl auf wertgebende Merkmale (Geschmack, Nährstoffgehalt) als auch auf unerwünschte Belastungen (Schadstoffe wie Pestizide, Schwermetalle, Nitrat, Mykotoxine). Untersucht wird natürlich auch auf Verunreinigungen wie Staub und Steine, Fremdgetreide, Schädlingsbefall, auf mögliche Oxidation Öls – um nur einige weitere Kriterien zu nennen. Entspricht nach allen Kontrollen die Rohware unseren Anforderungen, wird sie für die Herstellung von Babykost freigegeben. Eine gute Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, also Erzeugern, Mühle usw. ist bei Qualitätsmaßstäben wie diesen unerlässlich.

Herstellung
Die Rohwaren werden nach der Ernte umgehend frisch weiterverarbeitet. Alle Arbeitsgänge wie Putzen, Waschen, Garen, Mischen der Zutaten sind in unserem Unternehmen auf eine werterhaltende Schonung der Inhaltsstoffe abgestimmt. Dazu ist nicht zuletzt der Einsatz moderner, ausgereifter Technik und ein erfahrenes Personal wichtig. Selbstverständlich wird auf die  Verwendung von synthetischen Zusatz- und Hilfsstoffen bei der Herstellung verzichtet.

Bei der Herstellung  setzt sich das System von Probenahmen und Kontrollen fort. Bestimmt werden z. B. Wasser- und Nährstoffgehalt, pH-Wert, Viskosität, Sicherheit des Vakuums der Gläschen usw. Besonders wichtig ist die mikrobiologische Kontrolle auf Keimfreiheit der Gläschen. Abschließend werden die Fertigprodukte noch einmal stichprobenartig auf eine große Zahl von Schadstoffen untersucht.
Dabei wird die Einhaltung unserer Qualitätsnormen nicht nur durch die Arbeit unseres Qualitätslabors, sondern ebenfalls durch Analysen von renommierten externen Labors überwacht.

Sicherheit und Transparenz
Alle Daten der Produktion werden in Produktionsprotokollen dokumentiert, so dass sich Rohwarenherkunft und Arbeitsschritte jeder Charge zurückverfolgen lassen. Anhand dieser Unterlagen kann der Warenfluss der Produkte zurückverfolgt und kontrolliert werden. Unser Qualitätssicherungssystem ist nach DIN ISO 9001 zertifiziert.

Zusätzlich wird der gesamte Prozess regelmäßig von zwei unabhängigen Kontrollstellen - EG-Bio-Kontrollstelle und Bioland-Verband - kontrolliert.

Verpackung
Nach dem Füllen und Verschließen wird jedes Produkt mit einem bestimmten Herstellungscode, der sog. Chargennummer, versehen. Anhand dieser Nummer kann die Rohwarenherkunft eines jeden Produktes zurückverfolgt werden.
Die Herstellung nach einem solch umfangreichen Qualitätskonzept ist mit viel Aufwand verbunden und hat sicherlich ihren Preis. Aber es lohnt sich bestimmt, garantieren unsere strengen Anforderungen und das umfangreiche Kontrollsystem doch Ihnen und Ihrem Baby eine besonders hohe Qualität und ein Höchstmaß an Sicherheit. Billiger würde bedeuten, Abstriche an der Qualität zu machen, und das wollen wir in unserem und im Interesse Ihrer/unserer Babys ganz bestimmt nicht!
Ebenfalls aufgrund der hohen Anforderungen kann es möglich sein, dass z.B. bei einem Ernteausfall eine oder mehrere Sorten nicht gefertigt werden können. Das kommt zwar selten vor, aber von unseren Qualitätsvorstellungen weichen wir nicht ab.

Keine Mehrweggläser für Babykost
Wir werden immer wieder gefragt, warum wir unsere Babynahrung nicht in Mehrweggläsern anbieten. Nun wird Babynahrung mit einem solch enormen Sicherheitsaufwand hinsichtlich der verschiedensten Rückstände von Schadstoffen, Lösungsmitteln etc. hergestellt, dass ein Abfüllen in gespülte, bereits einmal verwendete Gläser möglicherweise den gesamten Aufwand wieder zunichte machen würde. Wir können nicht wissen, was vorher möglicherweise in einem Gläschen gelagert wurde (im schlimmsten Fall Lösungsmittel oder Farbe..). Auch Beschädigungen bis hin zu kleinsten Haarrissen im Glas können u. U. ein hygienisches Risiko darstellen. Fabrikneue Gläser aus der Glashütte, in spezieller Sicherheitsverpackung angeliefert und vor der Abfüllung ausgeblasen und gereinigt sind für dieses sensible Produkt einfach die bessere und sicherere Wahl.
Übrigens: unsere fabrikneuen Gläser haben einen hohen Altglasanteil. Bitte geben Sie deshalb die leeren Gläschen zum Altglas und die gebrauchten Deckel zum Weißblechrecycling.

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